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FAIRPLAY AT HOME:
Eine Initiative des Eidgenössischen Büros
für die Gleichstellung von Mann und Frau
Von unserer Schweiz-Redakteurin Adrienne Surbek-Janiak
Die
Geburt eines Kindes verändert das Leben eines Paares beträchtlich.
Darum sind einige Gedanken über die möglichen Veränderungen
schon vor der Ankunft eines neuen
Erdenbürgers sinnvoll. Das eidgenössische Büro für
die Gleichstellung von Mann und Frau hat dazu unter dem Namen Fairplay-at-home
eine interessante Initiative gestartet. Denn mit all den neuen Mutter-
und Vaterfreuden wird dem Paar neben dem Herzen und Spielen mit dem kleinen
Nachwuchs auch einiges andere abverlangt: wickeln, füttern, in den
Schlaf wiegen, trösten, lachen, oder auch mal eine Freinacht. All
diese neuen Aufgaben kommen auf frischgebackene Eltern zusätzlich
zum normalen Arbeitsalltag und Haushalt zu. Die Statistik besagt, dass
in der Schweiz rund zwei Drittel der unbezahlten Arbeit (vor allem Haus-und
Familienarbeit) von Frauen erledigt wird. Ebenso ist erwiesen, dass nach
der Geburt eines Kindes die zusätzlichen Arbeiten meist von der Mutter
übernommen werden, so dass Frauen nach dem Mutterschutzurlaub häufig
die Erwerbsarbeit aufgeben. Die Initiative Fairplay-at-home
setzt eben da an und möchte aufzeigen, dass Mann
und Frau die unbezahlte und bezahlte Arbeit auch fairer aufteilen
können. Ziel: Frauen sollen nach der Geburt wieder arbeiten können
und Väter
im Gegenzug mehr Zeit mit ihrem Nachwuchs verbringen. Unter http://www.fairplay-at-home.ch
können Sie eine Broschüre bestellen. Sie soll junge Paare dabei
unterstützen, die Aufgabenteilung zu Hause gemeinsam zu diskutieren,
zu optimieren und Vorsätze auch in die Tat umzusetzen. Patentrezepte
gibt es nicht - und soll es auch keine geben. Jedes Paar muss seinen eigenen
Weg finden. Immerhin sind in der Schweiz 80 Prozent der Frauen im erwerbstätigen
Alter berufstätig. Eine Planung für die Zeit nach der Ankunft
des Babys ist also sinnvoll.
Stand: 02/02, AS
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